Eintages Modellbahn Teil 2
Also nach den 3 Stunden Aufbau und Installation (Hier im 1. Teil zu sehen), einigen grossen Tassen Kaffee (immer 2 Kaffee in einer Tasse) und reichlich Schweiss, der nicht nur aus meinem Körper geflossen ist, konnte es losgehen mit dem ins Freie holen der Loks. Die Wagen liessen wir noch im Haus, wegen dem doch auch draussen fehlendem Platz, hatten wir ja nur kleine Abstellgleise gemacht.

Die erste Testfahrt ist mit der Re460 Miele und der BR 18.3! Gut, ehrlich gesagt war es die 2. Testfahrt, nach der ersten mussten wir die Tische, die im Rasen stehen, um etwa 6 Zentimeter erhöhen. Hatte die Re460 Miele doch Schwierigkeiten, die Höhendifferenz zwischen Rasen und Sitzplatz zu überwinden. Ob es am Decoder lag oder einfach die Lok von Roco (43878) zu schwach ist, dass muss ich noch herausfinden. Auf jeden Fall blieb sie im Anstieg stehen. Nur, wenn ich mich recht erinnere, dann blieb sie ja auch bei der Talfahrt stehen. Ich werde es sicher noch heraus finden, vermutlich mit der Hilfe des Stummi Modellbahnforum.
Hier nun das Video von der ersten, Sorry, natürlich von der ZWEITEN Testfahrt. Wenn ihr euch fragt, warum Babsi so am Tanzen ist, ob sie vielleicht einen Ohrhörer im Ohr hat oder so, nein, sie tanzt zum Sound der BR 18.3. Babsi ist, wie wir in der Schweiz so lieb sagen, ein Tanzfüddlä.
Also hier der Film:
Babsi war sehr glücklich, aber auch stolz, dass sie die CS2 bedienen durfte und so die Fahrten auf der Anlage ihn ihrer Hand lagen.
Ich liess dann Babsi einige Zeit mit der Modellbahn spielen, hatten wir doch vor, bis in die Nacht hinein die Züge fahren zu lassen. Wir freuten und besonders auf die Fahrten bei Dunkelheit, wenn die Lichter der Loks und Wagen so richtig zur Geltung kommen.
Aber auf noch etwas freuten wir uns sehr, nämlich auf das Mittagessen und es fand sich auch noch freund Ruedi mit Familie ein, die bei uns zu Mittag assen. Mittagessen war bei uns dann um 14:00 Uhr angesagt und es fand an der Modellbahn statt. Und wie wir halt so sind, auf dumme Ideen kommen wir immer wieder. So musste das Mandarinli der SOB (Märklin Tm 34 Artikelnummer 36803) zum Mittagessen beitragen:
Das Schweizer Messer in der Folie diente als Gewicht, dass die Folie nicht davon flog, haben wir doch immer etwas Wind zwischen unseren beiden Häusern. Danach übernahm dann aber die Bratwurst das Gewicht und das Mandarinli serviert ohne Murren die Wurst, mit Anfahrt in der Steigung.
Das Mittagessen mit Cervelat, Bratwürsten und Steak, alles vom Grill, sowie den verschiedenen Gemüsen, schmeckte ausgezeichnet. Nochmals vielen Dank an meine bessere Hälfte Mon und an meine Mutter für das zubereiten der Speisen.

Nach dem Essen holte Babsi ihren Schoggizug heraus und ich ein paar weitere Güterwagen. Babsi wollte ihren Schoggizug mit der BR 18.3 fahren lassen, ich hängte meine Wagen an die Bm4/4 von Rivarossi, die ich nach dem Erhalt hier schon beurteilt hatte.
Dann wurde es etwas hektisch. Der Himmel wurde dunkel, es kam reichlich Wind auf und es roch nach frischem Regen. Wie man im Video auch hört, kamen die ersten Tropfen herunter (Babsi und auch ich, ja wir alle, konnten es nicht begreifen, dass ausgerechnet an diesem Tag der Regen kam. Ist momentan doch Trockenzeit in unserer Region), die Züge wurden gestoppt und gemeinsam brachten wir zuerst den Fuhrpark ins Haus. Dann wurde innert 2 Minuten alle Geleise abgebrochen und auch ins Haus gebracht.
Somit war der schöne Tag zu Ende, es hiess aufräumen, Wagenpark verstauen und Geleise in die Kartons sortieren. War nichts mit im Dunkeln fahren und mit einem feinen schweizer Wein (Walliser Fendant) auf den gelungenen tag anstossen. Vielleicht schaffen wir es noch einmal, vielleicht war es wirklich das letzte Mal, dass wir die Geleise im Garten aufstellten und die Züge im Freien fahren liessen.
Noch ein paar Bilder vom Mittwoch, den 16. Januar 2013
Ein schöner Tag war abrupt zu Ende, bis zum Regen haben wir es trotzdem genossen. Aber wir hoffen, ihr hattet trotzdem Spass an der Modellbahn im der freien, thailändischen Natur.
Es Grüssen
Babsi, Mon, Emma, Ruedi, Jakob, Chit und der Swissboy









[...] Dies war nun der erste Teil, zum 2. Teil kommst du durch diesen Link. [...]