Wat Phra Suthep

Der Wat Phra Suthep zählt zu den bedeutendsten Kultstätten Thailands. Vom Bergfuss führt ein Treppenaufgang und eine 11 Kilometer lange Höhenstrasse bergauf. Letztere wurde auf Veranlassung von Sri Wichai, dem heiligen Abt von Lampoon, im Jahre 1935 angelegt.

Schon zur Zeit Mengrais hielt man den Bergzug Doi Suthep für einen glücksbringenden Platz: in seinem Schatten sollte Chiang Mai entstehen. In der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts liess König Kuna den Tempel an jener Stelle bauen, wo im 7. Jahrhundert der Einsiedler Suthepa Reussi gelebt hatte. Es ist dies jener Eremit, auf den die Stadtgründung Lampoons zurückgeht. Unter Kuna gewann der Therawada Buddhismus ceylonesischer Prägung die Oberhand über Animismus und Mahayana-Richtung. Tempelbahn Als der Mönch Sumana die für Wat Suan Dawk bestimmte Reliquie aus Sukhothai dem König übergeben hatte und sich diese in zwei gleich grosse Teile aufspaltete, band man einen Teil auf den Rücken eines Elefanten. König Kuna gelobte, dort einen Chedi zu errichten, wo der Elefant zur Rast käme. An jener Stelle erbaute Kuna 1383 tatsächlich den Chedi des Klosters.

Die Bergtreppe mit 348 Stufen und eine neue Bahn führen zunächst zu einer Plattform mit einer Thorani-Statue, aus deren Kopf Wasser entspringt. Ein gewundener Schlangenkörper bildet die Balustrade. Er endet mit den sieben Köpfen der Nagaschlange. Zwei Riesen bewachen den Zugang. Von den sechs Eingängen werden überwiegend die beiden im Westen benutzt. Tempeltreppe Hier stehen die Statuen von Sri Wichai, Suthepa Reussi und des Weissen Elefanten, die alle für die Tradition des Klosters bedeutsam sind. In den folgenden Jahren entstanden weitere Monumente, so König Tilokas Einäscherungsstätte (1487) und ein Chedi, der 1489 zur Aufnahme der Asche erbaut wurde. In dem 1510 errichteten Bot wurde der Hohlguss einer goldenen Buddhastatue aufgestellt. Das dafür verwendete Gold war so schwer wie das Körpergewicht König Tilokas. Den Haupt-Vihara liess König Muang Keo (1518) errichten, der 1522 auch einen zierlichen goldfarbenen Pavillon für eine Sandelholzstatue Buddhas aus Kambodscha aufstellte. Der bis ins 16. Jahrhundert prächtigste Tempel Lanna Thais geriet unter der Birmanen-Herrschaft (1556-1776) in Verfall und Vergessenheit. Aber die Ruinen lassen noch die einstige Pracht erahnen.

Folgt man weiter dem « Superhighway», kreuzt man zuerst die Huay Kaew Road, die zur Universität und zum Zoo führt, und erreicht im Westen die Suthep Road. Etwas stadteinwärts liegt Wat Suan Dawk. Um 1370 beschloss König Kuna, anstelle des alten Tempels Wat Bupparam und des ihm gehörenden Blumengartens ein Kloster zur Aufnahme einer Buddha Relique zu erbauen, die der Mönch Sumana von Sukhothai nach Lampoon gebracht hatte. Ein Teil der Relique wurde in Lampoon belassen, der andere kam hierher. Hier wurde die Reliquie abermals geteilt, wobei jedes Teilstück in wunderbarer Weise auf die frühere Länge nachgewachsen sein soll. Nur ein Stück verblieb im Wat Suan Dawk. Der Hauptchedi, in dem die Relique aufbewahrt wird, wurde mit zahlreichen Fayence-Kacheln ausgeschmückt. Es gibt zahlreiche weitere kleine Chedis, in denen die Asche der Fürsten von Chiang Mai beigesetzt wurden. Der kleine Bot enthält eine der schönsten und grössten Bronzebuddhas (1462), den verehrten Phra Chao Kao Tue. Er soll acht Buddha-Reliquien enthalten. Beim Songkran-Fest steht Wat Suan Dawk im Mittelpunkt grosser Feierlichkeiten.

Diese Bilder sind zum anklicken da.
Leider sind es noch schlechte Bilder, da sie aus einem eigenen Filmn stammen, der etwa 1988 aufgenommen wurde. Wir werden jedoch demnächst einmal ein paar Bilder von Früher einscannen und dann hier zeigen.

   
   

Mehr zu Chiang Mai


Seite 1

Seite 2

Seite 3

Links zu Chiang Mai

Wat Phra Suthep

© 2001 by chainat.ch

nach oben


Das Gästebuch wartet auf einen Eintrag von dir: Hier geht es zum Gästebuch


© 1997 - 2011 All Rights Reserved by Chainat Bruno
Huay Yai
Banglamung
Thailand
Seitengestaltung von Bruno


Sitemap